PRP im Vergleich – Was hinter Unicorn-Lift und Skinbooster wirklich steckt

Eigenbluttherapien im Trend – doch was wirkt wirklich?

PRP oder Unicorn-Lift? – Was hinter den Eigenbluttherapien wirklich steckt

Immer häufiger tauchen Begriffe wie „Glow-Lift“, „Vampire-Lift“ oder gar „Unicorn-Lift“ in der Welt der Ästhetik auf. Für Patientinnen und Patienten ist oft schwer zu erkennen, was dahintersteckt: echte medizinische Innovation oder eher ein geschickter Marketingname.

In unserer Praxis in Herzogenaurach, nahe Erlangen, Nürnberg und Fürth, setzen wir bewusst auf Verfahren, die wissenschaftlich geprüft und sicher sind. Dabei spielt PRP (Platelet Rich Plasma) eine zentrale Rolle. Doch wie unterscheidet sich PRP von anderen Eigenblutmethoden wie dem sogenannten Polynukleotid-ähnliches Produkt®-Serum („Unicorn-Lift“)?

Artikelserie PRP – Titelgrafik

Immer häufiger tauchen in sozialen Medien und Praxen Begriffe wie Eigenbluttherapie, „Vampirlifting", „Unicorn-Lift" oder Skinbooster auf – oft ohne klare Abgrenzung. In unserer Praxis in Herzogenaurach, nahe Erlangen, Nürnberg und Fürth, setzen wir bewusst auf Verfahren, die wissenschaftlich geprüft und sicher sind. Dieser Artikel ordnet ein: was PRP tatsächlich ist, wie es sich von zwei häufig verwechselten Alternativen unterscheidet – und welche Therapie zu welchem Hautbedürfnis passt.

PRP – das Original unter den Eigenbluttherapien

Platelet Rich Plasma (PRP) ist ein seit vielen Jahren etabliertes Verfahren in Medizin und Ästhetik.

  • Herstellung: Aus dem eigenen Blut wird thrombozytenreiches Plasma gewonnen.
  • Wirkung: Enthält körpereigene Wachstumsfaktoren (VEGF, PDGF, TGF-β), die Zellregeneration, Kollagenneubildung und Hautqualität verbessern.
  • Studienlage: Zahlreiche klinische Studien belegen die Wirksamkeit bei Hautverjüngung, Aknenarben und Haarausfall [PubMed ID: 31425643, 33412101].

Vergleich 1: PRP vs. „Unicorn-Lift"

Wie unterscheidet sich PRP von anderen Eigenblutmethoden wie dem sogenannten Polynukleotid-ähnlichen Produkt-Serum, das zunehmend als „Unicorn-Lift" vermarktet wird?

Das sogenannte autolog konditionierte Serum (ACS), auch als Polynukleotid-ähnliches Produkt bekannt, wird zunehmend unter diesem Marketingnamen angeboten.

  • Herstellung: Blut wird über mehrere Stunden in Spezialröhrchen inkubiert, anschließend zellfrei aufbereitet.
  • Inhalt: kaum Thrombozyten, dafür entzündungshemmende Proteine wie den IL-1-Rezeptorantagonisten.
  • Ursprung: Entwickelt für die Orthopädie (Arthrose, Gelenkerkrankungen).
  • Studienlage: Bisher fehlen hochwertige Studien zur Wirksamkeit bei Haut oder Haar – die Datenlage ist deutlich schwächer als bei PRP. In der Orthopädie etabliert, in der Ästhetik noch nicht ausreichend untersucht.
Kriterium PRP Polynukleotid-ähnliches Produkt
Ziel Regeneration, Kollagenaufbau, Hautqualität Entzündungshemmung, kaum Daten zur Haut
Inhalt thrombozytenreich, wachstumsfaktorhaltig thrombozytenfrei, entzündungsmodulierend
Evidenz starke Studienbasis in Dermatologie & Ästhetik Evidenz v. a. in Orthopädie
Fazit etabliertes, wissenschaftlich belegtes Verfahren auffälliger Marketingname, unklare Wirkung in der Ästhetik

Vergleich 2: PRP vs. Skinbooster

Skinbooster mit unvernetzter Hyaluronsäure sind die zweite häufige Alternative. Beide Verfahren – PRP und Skinbooster – stärken die Haut von innen, verbessern Spannkraft, Feuchtigkeit und Ausstrahlung. Doch sie wirken auf unterschiedliche Weise und eignen sich für unterschiedliche Hautbedürfnisse.

Frage PRP Skinbooster
Wirkprinzip Zellaktivierung (Eigenblut) Feuchtigkeitsbindung (Hyaluronsäure)
Wirkschwerpunkt Regeneration & Strukturverbesserung Hydration & Glow
Besonders geeignet bei Narben, fahler Haut, Akne Trockenheit, feinen Linien
Behandlungsintervalle 2–3 Sitzungen, alle 4–6 Wochen 2–3 Sitzungen, alle 3–4 Wochen
Nebenwirkungen kaum, eigene Substanz leichtes Brennen, selten Rötung

Skinbooster sind ideal bei trockener, dehydrierter Haut, bei Verlust an Spannkraft durch Sonne oder Alterung, vorbeugend ab 30+ und besonders im Wangenbereich, Hals oder Dekolleté.

Was passt zu Ihnen?

Unser Tipp: PRP kommt eher bei reiferer, regenerationsbedürftiger Haut infrage. Skinbooster eignen sich eher für jüngere Patientinnen mit Feuchtigkeitsmangel. Was für Sie passt, klärt der Befund.

  • Aknenarben, müde Haut oder ungleichmäßige Struktur → PRP
  • trockenheitsbedingte Knitterfältchen oder Hautglanzverlust → Skinbooster
  • langfristige Hautqualität gewünscht → Diagnostik + Kombinationstherapie

Skin Longevity statt Oberflächenbehandlung

In unserer Praxis verbinden wir Ästhetik mit Wissenschaft – und wählen jede Behandlung individuell aus. Unter dem Leitbild „Harmonie der Ästhetik" steht bei uns die Hautgesundheit im Mittelpunkt, nicht die schnelle Korrektur.

  • Individuelle Hautanalyse & Beratung
  • Labordiagnostik bei Bedarf (z. B. Zink, Ferritin, Vitamin D)
  • Kombinationsbehandlungen möglich (PRP + Booster)

Unsere Haltung: Evidenz vor Marketing

Unter der Leitidee „Natürlich. Wissenschaftlich. Persönlich." setzen wir auf authentische, wissenschaftlich geprüfte Verfahren. Wir möchten, dass Sie verstehen, warum eine Therapie wirkt – nicht nur, wie sie heißt. Darum arbeiten wir ausschließlich mit CE-zertifizierten PRP-Systemen und führen jede Behandlung in ärztlicher Begleitung durch.

Unser Anspruch: Sicherheit, Natürlichkeit und Transparenz – statt Modebegriffen und unbewiesenen Trends. In unserer Praxis zählt nicht der Name, sondern die Wirkung – wissenschaftlich belegt und ärztlich begleitet.

Natürlich. Wissenschaftlich. Persönlich.

Als Arzt mit Expertise in Haut, Hormonen und Ästhetik kombiniere ich in meiner Praxis wissenschaftliche Standards mit empathischer Begleitung. Jede PRP-Behandlung erfolgt individuell, sicher und evidenzbasiert – damit Sie sich wieder wohl in Ihrer Haut fühlen können.

Wir beraten Sie gerne ehrlich und kompetent – ohne leere Versprechen.

🩺 Dr. med. Thomas Ackermann – Praxis für Haut, Hormone & Ästhetik in Herzogenaurach, Nähe Erlangen, Fürth & Nürnberg
🤍 Natürlich. Wissenschaftlich. Persönlich.