Baustoff für Ihre Schönheit.
Berechnen Sie Ihren Proteinbedarf.

Vergessen Sie den Mythos, Protein sei nur etwas für Bodybuilder. Kollagen, Elastin und Ihre Immunzellen bestehen aus Aminosäuren. Ohne ausreichende Proteinzufuhr kann der Körper weder straffe Haut bilden noch effektiv regenerieren. Berechnen Sie hier Ihren medizinischen Bedarf für Longevity & Gewebestruktur.

Dr. Ackermann · Protein-Rechner · Herzogenaurach AA

1 · Ihre Biometrie

Bei BMI > 27: automatische Gewichtskorrektur.
Für BMI-Berechnung und Gewichtskorrektur.
Ab 40: erhöhte Mahlzeit-Mindestmenge.

2 · Zielsetzung & Aktivität

Medizinischer Tagesbedarf
g
Basis: — g/kg

Die Trigger-Dosis pro Mahlzeit

Mindestmenge, um den mTOR-Signalweg und die Kollagensynthese zu aktivieren:

g Protein pro Hauptmahlzeit
Ideale Verteilung auf 3 Mahlzeiten
Frühstück
Mittagessen
Abendessen

Leucin-Schwellenwert & mTOR: Leucin ist die Schlüssel-Aminosäure, die den mTOR-Signalweg aktiviert und damit die Proteinsynthese startet. Dafür werden ~2,5–3 g Leucin pro Mahlzeit benötigt – entsprechend ~25–35 g vollständiges Protein. Unter diesem Schwellenwert bleibt die Zellerneuerung weitgehend inaktiv. Ab 40 Jahren ist der Schwellenwert erhöht. (Norton & Layman, J Nutr 2006; Moore et al., J Physiol 2009)

Protein, Filler und Kollagen – der ganzheitliche Ansatz

Behandlungen wie Bio-Remodelling-Hyaluron, Poly-L-Milchsäure oder Polynukleotide stimulieren Ihren Körper zur Kollagenproduktion. Fehlt aber der Grundstoff – ausreichend Protein – wirkt die beste Behandlung nur halb so lang. Sprechen Sie das beim nächsten Termin an.

Beratungstermin vereinbaren → Dr. med. Thomas Ackermann · Facharzt für Anästhesiologie · Herzogenaurach
Medizinischer Hinweis & Haftungsausschluss Dieser Rechner dient ausschließlich der orientierenden Information und ist kein Medizinprodukt (EU MDR 2017/745). Die Ergebnisse ersetzen keine ärztliche Diagnose oder individuelle Ernährungsberatung. Bei Nierenerkrankungen (CKD), schweren Stoffwechselstörungen oder Einnahme bestimmter Medikamente ist eine hohe Proteinzufuhr ärztlich abzuklären. Gesundheitsdaten werden ausschließlich clientseitig verarbeitet (DSGVO-konform). Dr. med. Thomas Ackermann übernimmt keine Haftung für Entscheidungen ohne ärztliche Rücksprache.

Protein: der unterschätzte Schönheitsfaktor

Kollagen, Elastin, Keratin – alle strukturgebenden Proteine Ihrer Haut, Haare und Nägel werden aus Aminosäuren gebaut. Fehlt der Grundstoff, kann der Körper nicht aufbauen.

Die durchschnittliche deutsche Frau nimmt ca. 60 g Protein pro Tag zu sich – das DGE-Minimum, aber weit unter dem, was für Gewebestruktur, Longevity und ästhetische Ergebnisse optimiert ist. Protein beeinflusst direkt:

  • 01.
    Hautstraffheit & Kollagen: Kollagen ist das häufigste Protein im menschlichen Körper. Seine Synthese benötigt Glycin, Prolin und Hydroxyprolin – gewinnbar nur aus Nahrungsprotein. Kollagenstimulatorische Behandlungen können nur das produzieren lassen, was an Grundstoff vorhanden ist.
  • 02.
    Muskelmasse & Langlebigkeit: Muskelmasse ist der wichtigste Prädiktor für Langlebigkeit und Stoffwechselgesundheit. Proteinzufuhr unter 1,2 g/kg/Tag führt bei Frauen über 50 zu messbarem Muskelabbau. (Bauer et al., J Am Med Dir Assoc 2013)
  • 03.
    Sättigung & Körpergewicht: Protein hat den höchsten thermischen Effekt aller Makronährstoffe (20–30 %) und den stärksten Sättigungseffekt. Ideal für Gewichtsmanagement.
  • 04.
    Wundheilung & Immunsystem: Antikörper, Enzyme und Zytokine sind Proteine. Unzureichende Versorgung verzögert Wundheilung und Regeneration – direkt relevant nach ästhetischen Behandlungen.

In der Praxis Dr. Ackermann betrachten wir die Proteinversorgung als Fundament ästhetischer Medizin – nicht als Sportlerdomäne.

Die Faktoren im Evidenz-Check

Woher stammen die Zielwerte des Rechners? Hier die Literaturgrundlage transparent dargestellt.

ZielsetzungFaktorLeitlinien & QuellenBegründung
Longevity & Erhalt1,2 g/kgESPEN 2018 · DGE (Ältere) · Bauer et al. 2013Mindestmenge zur Prävention von Muskelschwund (Sarkopenie)
Diät / Gewichtreduktion1,6 g/kgHelms et al., JISSN 2014 · Hector & Phillips 2018Erhöhter Schutz gegen Muskelmasseverlust im Kaloriendefizit
Body Contouring1,8 g/kgMorton et al., Br J Sports Med 2018 (49 Studien)Meta-Analyse: Maximaler Effekt bei ~1,6 g/kg; 1,8 g/kg schließt individuelle Varianz ein
Muskelaufbau2,2 g/kgJäger et al. (ISSN Position Stand), JISSN 2017Obere Grenze des klinisch sinnvollen Bereichs; darüber kein messbarer Zusatzeffekt

Alle Faktoren beziehen sich auf das Berechnungsgewicht (Adjusted Body Weight bei BMI > 27).

Das Problem ab 40: Anabole Resistenz

Mit dem Alter wird der Körper zunehmend unempfindlich für Proteinsignale – mit direkten Konsequenzen für Haut, Muskeln und Regeneration.

Unter 30

~20 g

Protein pro Mahlzeit für maximale mTOR-Aktivierung ausreichend

30 – 40 Jahre

25–30 g

Erste Anzeichen sinkender Proteinsensitivität; Mahlzeiten wichtiger als Timing

Ab 40

35–40 g

Ausgeprägte anabole Resistenz. 3 vollwertige Mahlzeiten deutlich wirksamer als viele kleine. (Moore et al. 2015)

Ab 65

> 40 g

Sarkopenie-Prävention erfordert hohe Einzeldosen. Leucin-Anreicherung sinnvoll. (Churchward-Venne et al. 2012)

3 große statt 6 kleine Mahlzeiten

Das Verteilen auf viele kleine Mahlzeiten à 10–15 g Protein ist ineffizient ab 40. Der Körper benötigt eine Mindestdosis, um die Proteinsynthese überhaupt zu starten.

Drei vollwertige Mahlzeiten mit je 35–40 g Protein aktivieren die Proteinsynthese dreimal täglich vollständig – sechs Mahlzeiten mit je 15–20 g aktivieren sie möglicherweise gar nicht.

Leucin: der molekulare Zündschlüssel

Leucin ist die einzige Aminosäure, die direkt den mTOR-Komplex 1 (mTORC1) aktiviert. Ohne ausreichend Leucin bleibt die Proteinsynthese unter ihrem Potenzial.

Gute Leucin-Quellen: Whey-Protein (~11 % Leucin), Ei (~9 %), Hähnchen (~8 %), Rindfleisch (~8 %), Lachs (~8 %).

Anaboles Fenster nach Training: 4–6 Stunden, nicht 30 Minuten. (Schoenfeld & Aragon, JISSN 2018)

Proteingehalt: Praktische Referenz

Wie viel Protein steckt in welchem Lebensmittel?

31 gHähnchenbrust, 100 g gekochtsehr magere Quelle · ~170 kcalDIAAS 1,08
26 gLachs, 100 g+ Omega-3 · ~200 kcalDIAAS 0,96
13 g2 Eier (M), 120 g+ Leucin ~1,1 g · ~170 kcalDIAAS 1,13
10 gGriech. Joghurt, 100 g (10 %)+ Casein · ~130 kcalDIAAS 0,93
9 gHüttenkäse, 100 gsehr wenig Fett · ~90 kcalDIAAS ~0,90
9 gLinsen, 100 g gegart+ Ballaststoffe · ~120 kcalDIAAS 0,72
21 gThunfisch (Dose), 100 gsehr magere Quelle · ~100 kcalDIAAS ~0,95
25 gMagerquark, 200 gcasein-reich · ~120 kcalDIAAS ~0,93
13 gKichererbsen, 100 g gegartpflanzlich · ~165 kcalDIAAS 0,70

DIAAS (Digestible Indispensable Amino Acid Score, FAO 2013) misst die Qualität eines Proteins. Werte ≥ 1,0 = vollständiges Protein.

Supplements: worauf es ankommt

Vollwertige Lebensmittel zuerst – Supplemente ergänzen einen Mangel, ersetzen aber keine ausgewogene Ernährung.

Qualitätskriterien für Proteinpulver und EAA-Produkte

DIAAS > 1,0 oder hoher BCAA-AnteilWhey (DIAAS ~1,09), Casein (0,98) und Ei-Protein (1,08) sind vollständige Quellen. Reines Kollagenprotein hat DIAAS nahe null – kein vollständiger Proteinersatz, aber als Kollagenpeptid-Ergänzung sinnvoll.
Leucin-Anteil ≥ 8–10 % des ProteinsPrimärer mTOR-Aktivator. Whey: ~11 %, Casein: ~10 %, Soja: ~8 %, Erbse: ~8 %.
Kurze, saubere ZutatenlisteHochwertige Produkte: Protein, ggf. natürliches Aroma. Nicht nötig: Süßstoffe-Cocktail, 30+ Zutaten, proprietäre Enzym-Blends.
Unabhängige Laborprüfung (z. B. Informed Sport)Informed Sport, NZVT oder ähnliche Zertifizierungen prüfen auf Schadstoffe und bestätigen deklarierten Nährstoffgehalt.
Exklusiv in Herzogenaurach

Kollagen von innen & außen.

Kollagenstimulatorische Behandlungen wie Bio-Remodelling-Hyaluron, Poly-L-Milchsäure oder Polynukleotide wirken deutlich länger, wenn der Körper ausreichend Grundstoff hat. Wir beraten Sie ganzheitlich.

  • ✓  Basislabor inkl. Proteinmarker auf Wunsch
  • ✓  Kollagenstimulation für alle Hautschichten
  • ✓  Integrativer Ansatz: Ernährung + Behandlung
Erstberatung Bioregeneration
ab Erlangen, Nürnberg,
Herzogenaurach
Privatpraxis · keine Wartezeiten Termin buchen
Häufige Fragen
Für Detail-Interessierte

Der Bedarf variiert erheblich je nach Alter, Ziel und Aktivität. Als grobe Orientierung: 1,2 g/kg für Longevity (ESPEN 2018), 1,6 g/kg für Diät, 1,8 g/kg für moderaten Sport (Morton et al. 2018), 2,2 g/kg für intensiven Muskelaufbau (ISSN 2017). Die DGE empfiehlt als allgemeines Minimum 0,8 g/kg – für ästhetische und Longevity-Ziele deutlich zu wenig.

Ab 40 Jahren erhöht sich der effektive Bedarf durch anabole Resistenz.

Anabole Resistenz beschreibt die mit dem Alter abnehmende Empfindlichkeit des Muskelgewebes für Wachstumsstimuli. Der mTORC1-Signalweg reagiert langsamer und schwächer.

Die klinisch relevante Grenze liegt bei etwa 40 Jahren. Während junge Erwachsene die maximale Proteinsynthese mit ~20–25 g Protein pro Mahlzeit erreichen, benötigen Menschen über 65 bis zu 40–45 g. (Moore et al., Am J Clin Nutr 2015)

Unter 40 Jahren: ~25–30 g vollständiges Protein pro Mahlzeit. Ab 40 Jahren: 35–40 g. Der limitierende Faktor ist die Leucin-Schwelle (~2,5–3 g Leucin), die den mTOR-Signalweg aktiviert.

Praktische Konsequenz: Drei vollwertige proteinreiche Mahlzeiten sind deutlich wirksamer als sechs kleine Snacks. Das „anabole Fenster" nach dem Training beträgt 4–6 Stunden. (Schoenfeld & Aragon, JISSN 2018)

Für gesunde Erwachsene ohne vorbestehende Nierenerkrankung: Nein. Mehrere Metaanalysen finden keinen Schaden durch hohe Proteinzufuhr bis 2,2 g/kg/Tag. Die physiologische Hyperfiltration ist eine normale Anpassungsreaktion, kein pathologischer Prozess.

Ausnahmen: Bei chronischer Nierenerkrankung (CKD Stadium ≥ 3) ist die Proteinzufuhr ärztlich zu begrenzen (typisch 0,6–0,8 g/kg).

Namentliche Produktempfehlungen durch Ärzte sind nach §27 Abs. 3 MBO-Ä berufsrechtlich unzulässig. Das LG Köln hat in einem Urteil vom 14.11.2024 bestätigt, dass selbst indirekte Werbung für Supplement-Hersteller unzulässig ist.

Die produktneutralen Qualitätskriterien (DIAAS, Leucin-Anteil, Zutatenliste, unabhängige Laborprüfung) ermöglichen Ihnen eine fundierte, autonome Entscheidung.

Kollagenstimulatorische Behandlungen wie Bio-Remodelling-Hyaluron, Poly-L-Milchsäure, Calcium-Hydroxylapatit, Polynukleotide und Microneedling aktivieren Fibroblasten zur Kollagensynthese. Dieser Prozess benötigt Aminosäuren (Glycin, Prolin, Hydroxyprolin) als Substrate.

Empfehlung: In den Wochen vor und nach kollagenstimulatorischen Behandlungen auf ausreichende Proteinzufuhr (≥ 1,5 g/kg) und Vitamin C (~500 mg/Tag) achten.

Alle auf dieser Seite genannten Informationen dienen der allgemeinen Orientierung. Dieser Rechner ist kein Medizinprodukt nach EU-MDR 2017/745. Gesundheitsdaten werden ausschließlich clientseitig verarbeitet. Bei chronischen Erkrankungen, insbesondere Nierenerkrankungen, ist eine erhöhte Proteinzufuhr ärztlich abzuklären. · Praxis Dr. med. Thomas Ackermann · Niederndorfer Hauptstraße 41 · 91074 Herzogenaurach · thomas-ackermann.com