Periorale Dermatitis

Individueller Kostenplan nach Untersuchung (GOÄ)

Harmonie der Ästhetik & Medizin

Periorale Dermatitis. Hautbalance ärztlich wiederherstellen.

Rote Knötchen, Bläschen und ein ständiges Spannungsgefühl um den Mund – je mehr Sie cremen, desto schlimmer wird es. Die Periorale Dermatitis ist oft der Hilferuf einer völlig überpflegten Hautbarriere. In unserer Privatpraxis in Herzogenaurach begleiten wir Sie medizinisch sicher und empathisch aus diesem frustrierenden Pflege-Teufelskreis heraus.

Unser Therapie-Fokus für Frauen (30-50 Jahre):

Wir kombinieren den kontrollierten Kosmetik-Entzug (Nulltherapie) mit gezielten, rezeptpflichtigen Wirkstoffen, um die Entzündung zu stoppen und die Hautbarriere nachhaltig zu heilen.

Ihre Hautgesundheit in ärztlichen Händen:
  • Exakte Diagnostik: Sichere Abgrenzung zu Rosacea oder Akne.
  • Begleiteter Entzug: Anleitung und Unterstützung bei der Nulltherapie.
  • Evidenzbasierte Medizin: Einsatz topischer oder systemischer Wirkstoffe nach Leitlinie.

Raus aus dem Pflege-Teufelskreis

Ein ständiges Brennen, Jucken und kleine, rote Pusteln um den Mund oder die Nase — die Periorale Dermatitis (oft als „Stewardessenkrankheit" bezeichnet) ist extrem belastend. Das Tückische daran: Die instinktive Reaktion, die Haut mit noch mehr Feuchtigkeitscremes oder gar Kortison zu beruhigen, gießt buchstäblich Öl ins Feuer.

Als Facharztpraxis in der Metropolregion Erlangen, Nürnberg und Herzogenaurach helfen wir Ihnen, diesen Kreislauf zu durchbrechen — mit Ursachenbehebung statt Symptomunterdrückung. Wir begleiten Sie Schritt für Schritt durch die oft herausfordernde Phase der Hautumstellung.

Der Weg zurück zur Hautbalance

01

Diagnostik & Abgrenzung

Die Symptome ähneln oft einer Akne oder Rosacea, erfordern aber eine völlig andere Therapie. Eine exakte fachärztliche Untersuchung ist der wichtigste erste Schritt.

02

Die Nulltherapie

Der konsequente, begleitete Verzicht auf alle bisherigen Kosmetika und Cremes gibt der überreizten Hautbarriere die Chance, sich selbst zu regenerieren.

03

Medizinische Linderung

Um die unangenehme Anfangsphase zu erleichtern, setzen wir gezielt verschreibungspflichtige, entzündungshemmende Wirkstoffe ein — topisch oder systemisch.

Ärztlich begleitet statt allein durchgehalten: Die Nulltherapie ist wirksam, aber in den ersten Wochen anstrengend — die Haut sieht oft zunächst schlechter aus, bevor sie besser wird. Genau in dieser Phase brauchen Sie eine ärztliche Einschätzung, was normal ist und wann medikamentös unterstützt werden sollte.
Wichtig zu wissen: Kortisonhaltige Cremes lassen die Haut kurzfristig besser aussehen, führen nach dem Absetzen aber regelhaft zu einem deutlichen Rückfall und verschlimmern den Verlauf. Setzen Sie kortisonhaltige Präparate nicht eigenmächtig ab oder an, sondern besprechen Sie das Vorgehen ärztlich.

Häufige Fragen zur Perioralen Dermatitis

Warum macht meine Feuchtigkeitscreme es schlimmer?

Bei einer Perioralen Dermatitis ist die natürliche Schutzbarriere der Haut gestört. Feuchtigkeitscremes quellen die oberste Hautschicht auf und verschlimmern diesen Barriereschaden. Die Haut verlernt, eigene Fette zu produzieren, trocknet innerlich aus und reagiert mit Entzündungen. Ein konsequenter Stopp dieser Cremes ist Teil der Therapie.

Ist Kortison eine Lösung gegen die Rötungen?

Nein. Kortison unterdrückt die Entzündung kurzfristig und lässt die Haut für wenige Tage besser aussehen, führt nach dem Absetzen aber regelhaft zu einem deutlichen Rückfall (Rebound-Effekt) und verschlechtert den Verlauf.

Wie lange dauert die Umstellung?

Das ist individuell verschieden. Die ersten Wochen sind meist die schwierigsten, weil die Haut zunächst stärker reagiert. Wie lange die Phase in Ihrem Fall dauert und ob eine medikamentöse Unterstützung sinnvoll ist, besprechen wir nach der Untersuchung.

„Echte Heilung bedeutet manchmal, der Haut die Ruhe zu geben, die sie braucht, und sie nur dort medizinisch zu unterstützen, wo es wirklich notwendig ist."Dr. med. Thomas Ackermann · Ästhetische Medizin, Herzogenaurach

Diese Seite gibt einen ersten Überblick. Was eine Behandlung konkret für Sie bedeutet — welche Methode, welche Dosierung, welche Erwartung sinnvoll ist — gehört in ein persönliches Gespräch in der Praxis. In Ruhe, mit Befund, mit Zeit.