Hautanalyse

Individueller Kostenplan nach Untersuchung (GOÄ)
Vor jeder Empfehlung steht die Frage, was die Haut tatsächlich braucht. Die apparative Hautanalyse zeigt unter UV-, polarisiertem und Weißlicht, was an der Oberfläche noch nicht sichtbar ist: frühe Lichtschäden, Gefäßstrukturen unter der Rötung, Verteilung von Pigment und Talg. Die Auswertung erfolgt ärztlich, nicht automatisiert — und daraus folgt ein priorisierter Plan nach Wirkstoff statt nach Marke. Diese Praxis verkauft keine Pflegeprodukte.

Diagnostik · Ärztliche Hautanalyse

Hautanalyse

Vor jeder Empfehlung steht die Frage, was die Haut tatsächlich braucht — und die lässt sich im Spiegel nicht beantworten. Die apparative Hautanalyse macht sichtbar, was unter der Oberfläche liegt: Lichtschäden, bevor sie als Flecken erscheinen, Gefäßstrukturen unter der Rötung, Verteilung von Pigment und Talg. Daraus wird ein Plan, der eine Reihenfolge hat — und nicht eine Behandlung, die vorher schon feststand.

Termindauer30–45 MinAnamnese, Aufnahmen, ärztliche Auswertung, Besprechung.
Befundim TerminBildgestützte Auswertung im Gespräch, kein Nachbericht.
Verlaufskontrollenach 3–6 MonatenVergleichsaufnahme unter identischen Bedingungen.

Termin vereinbaren

Einordnung

Warum diese Untersuchung am Anfang steht: Zwei Patientinnen mit einem äußerlich ähnlichen Hautbild können völlig unterschiedliche Ursachen haben. Eine flächige Rötung kann vaskulär sein oder entzündlich; ein Fleck kann oberflächlich sitzen oder tief; unruhige Haut kann von Talg kommen oder von einer gestörten Barriere. Diese Unterscheidungen entscheiden über die Wirkstoffwahl — und sie sind mit bloßem Auge nicht zuverlässig zu treffen. Deshalb beginnt hier jede längere Behandlungsstrecke mit dem Befund, nicht mit dem Angebot.

Praxis Dr. Thomas Ackermann · Methodische Haltung

Ich behandle keine Vermutungen. Bevor ich entscheide, was für eine Patientin sinnvoll ist, möchte ich sehen, was in der Haut tatsächlich passiert. Eine Analyse, aus der kein Plan folgt, ist Selbstzweck — und eine, die eine vorher feststehende Behandlung begründen soll, ist keine Diagnostik.

— Dr. med. Thomas Ackermann · Facharzt für Anästhesiologie

Verfahren

Vier Blickweisen auf dieselbe Haut

Die Aufnahmen entstehen berührungsfrei in wenigen Sekunden. Jede Lichtart macht etwas anderes sichtbar — erst zusammengenommen ergeben sie einen Befund, aus dem sich eine Behandlungsrichtung ableiten lässt.

Aufnahme Was sichtbar wird Warum das die Behandlung ändert
UV-Licht Pigmentverteilung in tieferen Schichten und Lichtschäden, die an der Oberfläche noch nicht als Fleck erscheinen; im Aknebereich zusätzlich die orange-rote Eigenfluoreszenz der Talgdrüsenfollikel Frühe Pigmentierung wird anders behandelt als eine manifeste; die Follikelfluoreszenz zeigt, ob Talg und Komedonen das Bild tragen — oder Entzündung
Polarisiertes Licht Gefäßstrukturen und Rötungsmuster unter der Oberfläche, getrennt vom Oberflächenglanz Vaskuläre Rötung spricht auf andere Wirkstoffe an als entzündliche — die häufigste Fehlzuordnung bei Rosazea
Weißlicht Textur, Porenbild, Fältchenrelief, Talgverteilung in der Fläche Bestimmt, ob eine Reinigung, eine Erneuerung oder ein volumengebendes Verfahren die Beschwerde überhaupt trifft
Dermatoskopie · auf Wunsch Auflichtmikroskopische Beurteilung einzelner Pigmentmale und unklarer Hautveränderungen Ein eigenständiges ärztliches Verfahren mit belegt höherer Treffsicherheit als die Beurteilung mit bloßem Auge — es gehört zur Analyse hinzu, nicht in sie hinein

Die Bilddaten bleiben in der Praxis und dienen dem Befund und der Verlaufskontrolle. Sie werden nicht für Werbezwecke verwendet — Vorher-Nachher-Darstellungen sind in der Heilmittelwerbung ohnehin unzulässig.

Häufige Beweggründe

Kommt Ihnen das bekannt vor?

„Ich habe ein Regal voller Produkte und weiß nicht, was davon wirkt"

Der häufigste Anlass. Pflege wird nach Empfehlung, Werbung oder Gefühl gekauft, selten nach Befund — und was dann nicht hilft, wird durch das Nächste ersetzt statt hinterfragt. Am Ende dieses Termins steht eine kurze, priorisierte Liste von Wirkstoffen, nicht von Marken: was zuerst, was danach, was Sie ersatzlos weglassen können.

„Mir wurde eine Behandlung empfohlen — ich weiß nicht, ob sie zu meinem Problem passt"

Eine berechtigte Frage, besonders dort, wo dieselbe Empfehlung sehr vielen Patientinnen gegeben wird. Die Analyse beantwortet sie sachlich: Sie zeigt, ob der Befund zur vorgeschlagenen Methode passt — und manchmal, dass eine einfachere Stufe genügt.

„Ich möchte wissen, ob sich etwas verändert — nicht nur, ob es sich so anfühlt"

Eigenwahrnehmung ist bei langsamen Veränderungen unzuverlässig; man sieht sich täglich. Eine Aufnahme zu Beginn und eine nach drei bis sechs Monaten unter denselben Bedingungen machen den Verlauf beurteilbar — auch dann, wenn das Ergebnis heißt, dass eine Maßnahme nicht genug gebracht hat.

Wichtig zu wissen

Damit die Erwartung stimmt

  • Die Kamera stellt keine Diagnose. Sie liefert Bilddaten. Die Zuordnung — was ist das, wo kommt es her, was folgt daraus — ist eine ärztliche Beurteilung, und sie stützt sich zusätzlich auf Anamnese und klinischen Befund. Ein System, das automatisiert Werte und Empfehlungen ausgibt, ersetzt diesen Schritt nicht.
  • Sie ist kein Hautkrebsscreening. Auffällige Pigmentmale können im selben Termin dermatoskopisch beurteilt werden, und bei Verdacht erfolgt die Überweisung. Die gesetzliche Vorsorgeuntersuchung mit Ganzkörperinspektion ist damit nicht abgedeckt und bleibt Aufgabe der Dermatologie.
  • Standardisierte Hauttypen haben Grenzen. Die gängige Einteilung nach Fitzpatrick bildet dunklere Hauttypen nachweislich unzureichend ab. Sie wird hier als Orientierung verwendet, nicht als Entscheidungsgrundlage — maßgeblich sind die Aufnahmen und der Befund am Menschen.
  • Nicht jede Analyse führt zu einer Behandlung. Es kommt regelmäßig vor, dass die richtige Konsequenz aus dem Befund heißt: konsequenter Lichtschutz, weniger Produkte, abwarten. Das ist ein vollwertiges Ergebnis dieses Termins.

Einordnung der Qualifikation

Wer Ihre Haut beurteilt — und was daraus folgen darf

Der Begriff „Hautanalyse" ist nicht geschützt; verwenden darf ihn jeder. Was sich unterscheidet, ist die Ausbildung dahinter und die Befugnis, aus dem Befund eine Behandlung abzuleiten. Ohne Wertung — das ist geltende Rechtslage:

Qualifikation Ausbildung Was daraus folgen darf
Kosmetikerin Staatlich anerkannter Ausbildungsberuf Pflege und Behandlung der Hautoberfläche. Keine Heilkunde, keine Verordnung von Medikamenten
Heilpraktikerin Keine verpflichtende Ausbildung; die Erlaubnis beruht auf einer amtsärztlichen Überprüfung, deren gesetzliches Ziel die Gefahrenabwehr ist Heilkundliche Tätigkeit ohne Nachweis einer Behandlungskompetenz; verschreibungspflichtige Medikamente dürfen nicht verordnet werden
Ärztin/Arzt in Weiterbildung Medizinstudium, Staatsexamen, Approbation; in fachärztlicher Weiterbildung Volle ärztliche Diagnostik- und Verschreibungsbefugnis
Facharzt Studium, Approbation und abgeschlossene Facharztweiterbildung mit Prüfung. In dieser Praxis: Facharzt für Anästhesiologie mit den Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin und Manuelle Medizin Ärztliche Differenzialdiagnostik, Dermatoskopie zur Beurteilung auffälliger Hautveränderungen, Verordnung verschreibungspflichtiger Wirkstoffe — etwa Tretinoin, Azelainsäure oder Ivermectin

Frei verkäufliche Kosmetik darf gesetzlich nur an der Hautoberfläche wirken. Zeigt eine Analyse einen tiefergehenden Befund, beginnt dort der ärztliche Teil — von der Differenzialdiagnose bis zum Rezept. Genau an dieser Stelle muss ein Institut abbrechen und weiterverweisen.

Warum diese Praxis

Ein Befund ohne Verkaufsinteresse.

Diese Praxis verkauft keine Pflegeprodukte. Was Sie mitbekommen, ist eine Empfehlung nach Wirkstoff — Retinoide, Vitamin C, Niacinamid, Azelainsäure — nicht nach Marke. Wo Sie das kaufen, ist Ihre Entscheidung; für den Befund macht es keinen Unterschied, und für die Praxis auch nicht. Das ist der einfachste Prüfstein für die Unabhängigkeit einer Analyse.

Der zweite Unterschied ist die Konsequenz: Aus dem Befund folgt hier tatsächlich etwas. Reicht eine Reinigung, wird gereinigt. Braucht es eine Erneuerung, steht sie im selben Haus zur Verfügung. Ist es entzündlich, folgt ein Rezept statt einer Weiterverweisung. Wenn die Kosmetik nicht reicht, geht es hier weiter, statt zu enden.

Und drittens: Die Auswertung macht der Arzt, nicht die Software. Als Facharzt für Anästhesiologie mit Zusatzbezeichnung Notfallmedizin beurteile ich auch, was gegen eine Behandlung spricht — Vorerkrankungen, Medikation, Gerinnung, Wundheilung. Das ist der Teil der Analyse, den ein Gerät nicht übernehmen kann.

So läuft Ihr Termin ab

  1. AnamneseHautgeschichte, Beschwerden, Vorbehandlungen, aktuelle Pflegeroutine, Medikamente und hormonelle Situation. Etwa fünf Minuten — und häufig der Teil, der den Befund erklärt.
  2. AufnahmenBerührungsfreie Bildgebung unter UV-, polarisiertem und Weißlicht. Vollständig schmerzfrei, wenige Sekunden je Aufnahme, standardisierte Positionierung für den späteren Vergleich.
  3. Ärztliche AuswertungIch beurteile die Aufnahmen persönlich und ordne sie dem klinischen Befund zu — bei Bedarf ergänzt durch Dermatoskopie auffälliger Pigmentmale.
  4. Der PlanPriorisiert und markenunabhängig: was zuerst, was danach, was entfällt. Bei medizinischem Bedarf das Rezept direkt im Termin. Sie bekommen die Empfehlung schriftlich mit.
  5. VerlaufskontrolleNach drei bis sechs Monaten eine Vergleichsaufnahme unter denselben Bedingungen. Erst dadurch wird beurteilbar, ob eine Maßnahme wirkt — unabhängig davon, wie sie sich angefühlt hat.

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Der nächste Schritt

Erst der Befund. Dann die Entscheidung.

Ein Termin, ein klarer Befund, ein Plan mit Reihenfolge — statt des nächsten Produkts. Herzogenaurach, zwölf Autominuten von Erlangen.

Was ist im Termin enthalten?

Anamnese, apparative Aufnahmen unter UV-, polarisiertem und Weißlicht, die persönliche ärztliche Auswertung und ein schriftlicher Plan mit priorisierten, markenunabhängigen Wirkstoffempfehlungen. Auf Wunsch die Dermatoskopie auffälliger Pigmentmale im selben Termin. Bei medizinischem Bedarf das Rezept.

Tut die Analyse weh, und wie bereite ich mich vor?

Sie ist vollständig berührungsfrei und schmerzfrei. Kommen Sie bitte ungeschminkt und ohne Pflege am Morgen des Termins — sonst wird der Oberflächenglanz mit abgebildet und verfälscht die Beurteilung von Textur und Talg. Aktuelle Laborwerte (Ferritin, Vitamin D, Schilddrüse) bringen Sie gern mit; Hautbeschwerden hängen häufiger mit inneren Befunden zusammen, als man vermutet.

Worin unterscheidet sich das von der Hautanalyse im Kosmetikinstitut?

In dem, was aus dem Befund folgen darf. Die Aufnahmen selbst können ähnlich aussehen. Der Unterschied liegt in der ärztlichen Zuordnung — Rosazea, periorale Dermatitis, Akne und ein Kontaktekzem sehen einander ähnlich und werden gegensätzlich behandelt — und in der Befugnis, verschreibungspflichtige Wirkstoffe zu verordnen, wenn Pflege nicht ausreicht. Hinzu kommt, dass hier keine Produkte verkauft werden.

Muss ich danach teure Pflegeprodukte kaufen?

Nein. Diese Praxis führt keinen Pflegeprodukt-Verkauf. Sie erhalten Empfehlungen nach Wirkstoff und Konzentration, nicht nach Marke, und besorgen sich diese, wo Sie möchten. Häufig wird die Empfehlung dabei kürzer als die bisherige Routine, nicht länger.

Was ist der Unterschied zwischen Hautanalyse und Dermatoskopie?

Die Hautanalyse beurteilt den Hautzustand in der Fläche — Pigmentverteilung, Gefäße, Textur, Talg. Die Dermatoskopie ist ein eigenständiges ärztliches Verfahren zur Beurteilung einzelner Pigmentmale und unklarer Hautveränderungen. Beides lässt sich in einem Termin verbinden, ersetzt einander aber nicht.

Ersetzt das die Hautkrebsvorsorge?

Nein. Die gesetzliche Vorsorgeuntersuchung umfasst eine standardisierte Ganzkörperinspektion und ist Aufgabe der dermatologischen Versorgung. Hier werden auffällige Befunde im Gesichtsbereich beurteilt, und bei Verdacht erfolgt die Überweisung — ohne Umweg über einen zweiten Termin.

Ist die Analyse nur vor der ersten Behandlung sinnvoll?

Die erste Aufnahme ist der Ausgangswert. Ihren zweiten Nutzen entfaltet sie im Vergleich: nach drei bis sechs Monaten zeigt eine Aufnahme unter denselben Bedingungen, ob sich etwas verändert hat — nach einer Wirkstoffumstellung ebenso wie nach Microneedling, Polynukleotiden oder einer Peelingserie.

Ich habe eine akute Hautveränderung — soll ich damit warten?

Nein, kommen Sie damit. Bei einem akuten Befund steht die Zuordnung im Vordergrund, und die Aufnahmen sind dabei ein Hilfsmittel, nicht der Zweck. Bei einer perioralen Dermatitis etwa lautet die richtige Konsequenz zunächst, alles wegzulassen — auch die kosmetische Behandlung, die sonst naheliegen würde.

Kann ich die Analyse mit einer Behandlung im selben Termin verbinden?

Häufig ja, wenn der Befund es hergibt und Sie das möchten. Sinnvoll ist es dann, wenn die Behandlungsrichtung ohnehin absehbar ist — etwa eine Reinigung bei unruhiger Haut. Steht die Entscheidung noch nicht fest, ist der getrennte Termin der ehrlichere Weg: Eine Analyse, die eine bereits gebuchte Behandlung begründen soll, verliert ihren Zweck.

Was kostet die Hautanalyse?

Ärztliche Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) auf Basis der tatsächlich erbrachten Leistungen abgerechnet. Was in Ihrem Fall anfällt, wird im Termin transparent aufgeschlüsselt; einen Überblick über die Leistungen dieser Praxis finden Sie unter Kosten.

Evidenz-Basis

Was die Studien zeigen

  • Draelos ZD, Klein G, Biancone G, 2008. A novel ultraviolet photography technique for assessing photodamage. J Cosmet Dermatol 7(3):205–209. PMID 18789056. Beschreibt die technische Grundlage der UV-Fotografie in der Dermatologie und ihren Zweck: Veränderungen der Lichtschädigung im Verlauf einer Behandlung dokumentierbar zu machen. Die Arbeit weist zugleich darauf hin, dass viele Systeme UV-ähnliche Bilder rechnerisch erzeugen, statt echtes UV-Licht abzubilden — ein Grund, den Befund nicht dem Automatismus zu überlassen.
  • Mac-Mary S et al., 2010. Assessment of cumulative exposure to UVA through the study of asymmetrical facial skin aging. Clin Interv Aging 5:277–284. PMID 20924436. Untersuchung an Personen mit einseitig stärkerer Lichtbelastung: Faltenbild, Hautrauheit und Farbheterogenität unterschieden sich innerhalb desselben Gesichts messbar. Der Beleg dafür, dass ein erheblicher Teil dessen, was als Hautalterung wahrgenommen wird, Lichtschaden ist — und damit beeinflussbar.
  • Dobrev H, 2010. Fluorescence diagnostic imaging in patients with acne. Photodermatol Photoimmunol Photomed 26(6):285–289. PMID 21091785. Die durch UV-A angeregte orange-rote Fluoreszenz der Follikelöffnungen korreliert signifikant mit der Talgmenge und stärker mit nicht-entzündlichen Läsionen als mit entzündlichen. Damit lässt sich unterscheiden, ob Talg und Verhornung das Bild tragen — oder Entzündung, die anders behandelt wird.
  • Vestergaard ME et al., 2008. Dermoscopy compared with naked eye examination for the diagnosis of primary melanoma: a meta-analysis of studies performed in a clinical setting. Br J Dermatol 159(3):669–676. PMID 18616769. Metaanalyse aus neun klinischen Studien: die diagnostische Odds Ratio für die Auflichtmikroskopie gegenüber der Beurteilung mit bloßem Auge lag bei 15,6. Der Grund, warum die Dermatoskopie auffälliger Male hier zum Termin gehört, wenn sie gebraucht wird.
  • Sommers MS et al., 2019. Are the Fitzpatrick Skin Phototypes Valid for Cancer Risk Assessment in a Racially and Ethnically Diverse Sample of Women? Ethn Dis 29(3):505–512. PMID 31367171. In der Gesamtgruppe zeigte die Fitzpatrick-Einteilung eine gute Übereinstimmung mit gemessenen Hautfarbwerten, in der Untergruppe dunklerer Hauttypen jedoch nicht. Die Arbeit begründet, warum standardisierte Hauttypen hier als Orientierung dienen und nicht als Entscheidungsgrundlage.

Was die Studienlage stützt, ist die Aussagekraft der einzelnen Verfahren. Was sie nicht stützt, ist die Vorstellung, aus Bilddaten ließe sich automatisch eine Behandlungsempfehlung ableiten. Genau dazwischen liegt die ärztliche Beurteilung — und der Grund, warum dieser Termin Zeit braucht.

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Was aus dem Befund folgen kann

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  • Periorale DermatitisDer Befund, bei dem die richtige Konsequenz lautet: weglassen statt behandeln.
  • MicroneedlingWenn Textur und Narbenbild im Vordergrund stehen — mit Verlaufskontrolle über Vergleichsaufnahmen.

Dr. med. Thomas Ackermann

Behandelnder Arzt

Dr. med. Thomas Ackermann

Facharzt für Anästhesiologie · Ärztliche Leitung Harmonie der Ästhetik

Der wertvollste Teil dieses Termins ist nicht das Bild, sondern das Gespräch darüber. Ich sehe regelmäßig Patientinnen, die seit Jahren gegen etwas anpflegen, das sich in zehn Minuten benennen lässt. Danach wird die Routine meistens kürzer — nicht länger.

Vita und Werdegang →

Diese Seite gibt einen ersten Überblick. Was eine Behandlung konkret für Sie bedeutet — welche Methode, welche Dosierung, welche Erwartung sinnvoll ist — gehört in ein persönliches Gespräch in der Praxis. In Ruhe, mit Befund, mit Zeit.