Wenn Schwitzen den Alltag bestimmt.
Übermäßiges Schwitzen ist keine Frage mangelnder Hygiene, sondern eine behandelbare Fehlregulation der Schweißdrüsen. Wir klären die Ursache und behandeln gezielt — Areal für Areal.

„Nicht jedes Schwitzen ist gleich. Achseln, Hände, Füße und Intimbereich brauchen jeweils ein eigenes Konzept — keine Pauschallösung.“
Primäre Hyperhidrose betrifft klar umgrenzte Areale und lässt sich heute gezielt behandeln. Der am besten untersuchte Weg ist die intrakutane Injektion von Botulinumtoxin Typ A, die die Schweißdrüsen vorübergehend ruhigstellt. Welche Methode für welches Areal sinnvoll ist, klären wir nach Befund.
Wo wir behandeln.
Achseln
Das am besten untersuchte Areal. Intrakutane Injektionen von Botulinumtoxin Typ A reduzieren die Schweißproduktion zuverlässig — alternativ HIFU als gerätebasierter Weg.
Hände
Feuchte Hände können im Beruf und Alltag belasten. Die Behandlung erfordert Erfahrung — hier hilft mein anästhesiologischer Hintergrund bei der Schmerzkontrolle.
Füße
Ein sensibles, oft unterschätztes Areal. Wir behandeln gezielt und achten besonders auf eine verträgliche Durchführung.
Intimbereich
Ein diskretes Thema, das wir sachlich und respektvoll besprechen. Auch hier gilt: erst Befund, dann Entscheidung.
Anästhesiologie als Differenzierung
Gerade die Behandlung von Händen und Füßen ist für viele Patienten mit der Sorge vor Schmerzen verbunden. Als Facharzt für Anästhesiologie ist die kontrollierte, schonende Schmerzausschaltung mein tägliches Handwerk — das kommt Ihnen bei sensiblen Arealen unmittelbar zugute.
So wird eine Behandlung möglich, die andernorts als zu unangenehm gilt — ruhig, kontrolliert und mit dem Blick für Ihr Wohlbefinden.
Bevor wir behandeln.
Primär oder sekundär?
Nicht jedes starke Schwitzen ist harmlos. Wir klären zunächst, ob eine andere Ursache dahintersteckt.
Areal-Bestimmung
Wir grenzen die betroffenen Bereiche genau ein — die Grundlage für eine gezielte Behandlung.
Methodenwahl
Je nach Areal und Befund wählen wir das passende Verfahren — medikamentös oder gerätebasiert.
Aufklärung
Vor jeder Behandlung stehen Erwartung, Zeitrahmen und mögliche Nebenwirkungen — ehrlich besprochen.

Dr. med. Thomas Ackermann
Als Facharzt für Anästhesiologie verbinde ich die präzise Injektionstechnik mit dem, was die Hyperhidrose-Behandlung so oft unangenehm macht: die kontrollierte Schmerzausschaltung.
Ich verspreche keine dauerhafte Heilung — die gibt es bei primärer Hyperhidrose nicht. Was ich biete, ist eine spürbare, wiederholbare Entlastung auf Basis der aktuellen Evidenz.
Was viele vor der Behandlung fragen.
Wie lange hält die Wirkung an?
Nach intrakutaner Injektion von Botulinumtoxin Typ A tritt die Wirkung meist innerhalb einer Woche ein und hält in der Regel mehrere Monate an. Danach kann die Behandlung wiederholt werden.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Das hängt vom Areal ab. Gerade an Händen und Füßen setze ich meinen anästhesiologischen Hintergrund ein, um die Behandlung so verträglich wie möglich zu gestalten.
Werde ich dauerhaft geheilt?
Nein. Primäre Hyperhidrose lässt sich nicht dauerhaft heilen, aber sehr gut kontrollieren. Die Behandlung wird bei Bedarf wiederholt.
Rechnen Sie privat ab?
Als Privatpraxis rechne ich nach GOÄ ab. Umfang und Kosten besprechen wir vorab transparent.
Für alle, die es genau wissen wollen.
Wie gut ist die Wirkung bei Achsel-Hyperhidrose belegt?
Eine Meta-Analyse von acht randomisiert-kontrollierten Studien (insgesamt 937 Patienten) fand für intrakutanes Botulinumtoxin Typ A gegenüber Placebo eine deutliche Schweißreduktion: Der Anteil der Patienten mit mehr als 50 % Reduktion war klar höher, ebenso verbesserten sich Krankheitsschwere (HDSS) und Lebensqualität (DLQI) messbar. Die Autoren stufen die Evidenzqualität als moderat ein und weisen auf überwiegend kurze Studiendauern hin.
Wie schnell wirkt die Behandlung und wie lange hält sie?
Eine Übersicht zur Entwicklung von OnabotulinumtoxinA bei Hyperhidrose fasst die Zulassungsstudien zusammen: Die Wirkung trat rasch ein — innerhalb einer Woche nach der Injektion — und hielt mindestens sechs Monate an. Gegenüber Placebo reduzierte sich die axilläre Schweißproduktion signifikant, begleitet von messbaren Verbesserungen der Lebensqualität.
Wie schneidet die Injektion gegen gerätebasierte Verfahren ab?
Eine randomisiert-kontrollierte Studie verglich Botulinumtoxin Typ A direkt mit Mikrowellen-Thermolyse bei Achsel-Hyperhidrose (Behandlung jeweils einer Körperseite pro Patient). Nach einem Jahr war die Schweißreduktion beider Verfahren vergleichbar; Unterschiede zeigten sich vor allem bei Geruch und Haarreduktion. Die Autoren plädieren für eine individualisierte Methodenwahl nach Symptomen und Präferenz — genau der Ansatz, den wir verfolgen.
Hyperhidrose-Behandlung im Überblick.
Wählen Sie unten das Areal, das Sie interessiert — oder fragen Sie mich einfach im Gespräch.
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