Haut, die wieder lebendig wirkt. Aus eigener Kraft.
Biostimulation arbeitet anders als Filler: Sie füllt nichts auf, sondern regt die hauteigene Substanz an — Kollagen, Elastin, Hyaluronsäure. Was sichtbar wird, ist nicht das Material, sondern Ihre eigene Haut nach Monaten der Regeneration.
Sie schauen in den Spiegel und es fehlt etwas. Nicht Volumen, nicht Falten — sondern Substanz. Die Haut wirkt dünner, glanzloser, müder. Bioregenerative Verfahren füllen nicht auf. Sie geben dem Körper das Signal, in der Tiefe wieder selbst aufzubauen, was über Jahre weniger geworden ist.
Drei Verfahren — drei unterschiedliche Wege
Unter dem Sammelbegriff „Biostimulation“ arbeiten drei sehr unterschiedliche Wirkprinzipien. Welches für Sie sinnvoll ist, hängt von Hautqualität, Erwartung und Bereitschaft zur Regeneration ab.
Körpereigen
PRP — plättchenreiches Plasma
Aus Ihrem eigenen Blut gewonnen, aufbereitet zu konzentriertem Plasma. Wachstumsfaktoren signalisieren der Haut: anfangen mit Regeneration. Ideal bei feiner Hautqualitätsschwäche und dünner Haut.
Körperverwandt
Polynukleotide
Hochgereinigte DNA-Fragmente aus Lachs — dem menschlichen Gewebe nahe verwandt. Direkter regenerativer Effekt auf Hautzellen und Mikrozirkulation. Besonders für Augenpartie und feine Haut.
Mineralisch
Calcium-Hydroxylapatit (CaHA)
Mineralpartikel in einer Trägersubstanz. Erzeugt direkten lifting-ähnlichen Effekt und regt zusätzlich über Monate die körpereigene Kollagenbildung an. Für Konturschwächen, die mehr als nur Hautqualität betreffen.
Was alle drei Verfahren gemeinsam haben
Wirkweise
Stimulation, nicht Auffüllung
Anders als Filler bauen Biostimulatoren über Wochen Ihre eigene Substanz auf. Was Sie später sehen, ist Ihre Haut — nicht das Präparat.
Zeitachse
Geduld als Voraussetzung
Erste Veränderungen nach 4–6 Wochen, Endergebnis nach 3–6 Monaten. Wer ein Sofortergebnis sucht, ist hier falsch.
Sitzungen
Mehrere Schritte sind die Regel
Typisch sind 2–3 Sitzungen im Abstand von 4–6 Wochen. Hautqualität entsteht durch wiederholten Reiz, nicht durch einen einzigen Termin.
Indikation
Präventiv und korrektiv
Biostimulation wirkt gut präventiv — also bevor die Substanz deutlich nachgelassen hat. Späte Eingriffe sind möglich, aber mit geringerem Effekt.
Die Fragen, die Frauen vor der ersten Behandlung stellen
Werde ich „aufgespritzt“ aussehen?
Was wirkt bei mir am besten?
Wann sehe ich etwas?
Tut die Behandlung weh?
Was ist mit Reversibilität? Kann ich das rückgängig machen?
Wie viele Sitzungen brauche ich? Wie lange hält es?
Was kostet eine Behandlung?
Warum jetzt einen Termin?
Ihr unverbindliches Beratungsgespräch
Welches biostimulative Verfahren für Sie sinnvoll ist — oder ob ein anderer Weg besser passt — klären wir im persönlichen Gespräch.
Ärztlich geführt
Indikation vor Präparatwahl
Mehrere Verfahren
Kein „one-size-fits-all“
Ehrliche Beratung
Ich rate auch ab — wenn nötig
Wissenschaftliche Grundlage
- Alves R, Grimalt R (2018): Systematische Übersicht zur Wirksamkeit von PRP in der ästhetischen Dermatologie. PMID: 29404367
- Cavallini M et al. (2017): Polynukleotide-basierte Hautregeneration — Wirkmechanismen und klinische Anwendung
- Goldie K et al. (2018): CaHA in der Konturkorrektur — Biostimulation und Sofortwirkung. PMID: 30238532
- Bohnert K et al. (2019): Langzeit-Kollagenneubildung nach biostimulativen Verfahren — histologische Evidenz
Verfahren im Überblick
Unten sehen Sie die einzelnen biostimulativen Behandlungen, die ich in der Praxis anbiete. Welches für Sie das passende ist, klären wir gemeinsam im Beratungsgespräch.
Diese Seite informiert allgemein über biostimulative Verfahren in der ästhetischen Medizin. Sie ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung. Aufklärung erfolgt gemäß § 8 MBO-Ä vor jeder Behandlung. Konkrete Präparate, Verfahrenswahl und Sitzungsanzahl werden im persönlichen Gespräch und nach ärztlicher Indikationsstellung festgelegt.
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