Bioregeneration · Privatpraxis · Nähe Erlangen

Haut, die wieder lebendig wirkt. Aus eigener Kraft.

Biostimulation arbeitet anders als Filler: Sie füllt nichts auf, sondern regt die hauteigene Substanz an — Kollagen, Elastin, Hyaluronsäure. Was sichtbar wird, ist nicht das Material, sondern Ihre eigene Haut nach Monaten der Regeneration.

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Sie schauen in den Spiegel und es fehlt etwas. Nicht Volumen, nicht Falten — sondern Substanz. Die Haut wirkt dünner, glanzloser, müder. Bioregenerative Verfahren füllen nicht auf. Sie geben dem Körper das Signal, in der Tiefe wieder selbst aufzubauen, was über Jahre weniger geworden ist.

„Ein guter biostimulativer Ansatz ist eine Investition in Ihre eigene Hautqualität — nicht in ein injizierbares Produkt. Das macht ihn ehrlicher, aber auch geduldiger.“Dr. med. Thomas Ackermann · Facharzt für Anästhesiologie

Drei Verfahren — drei unterschiedliche Wege

Unter dem Sammelbegriff „Biostimulation“ arbeiten drei sehr unterschiedliche Wirkprinzipien. Welches für Sie sinnvoll ist, hängt von Hautqualität, Erwartung und Bereitschaft zur Regeneration ab.

Körpereigen

PRP — plättchenreiches Plasma

Aus Ihrem eigenen Blut gewonnen, aufbereitet zu konzentriertem Plasma. Wachstumsfaktoren signalisieren der Haut: anfangen mit Regeneration. Ideal bei feiner Hautqualitätsschwäche und dünner Haut.

Körperverwandt

Polynukleotide

Hochgereinigte DNA-Fragmente aus Lachs — dem menschlichen Gewebe nahe verwandt. Direkter regenerativer Effekt auf Hautzellen und Mikrozirkulation. Besonders für Augenpartie und feine Haut.

Mineralisch

Calcium-Hydroxylapatit (CaHA)

Mineralpartikel in einer Trägersubstanz. Erzeugt direkten lifting-ähnlichen Effekt und regt zusätzlich über Monate die körpereigene Kollagenbildung an. Für Konturschwächen, die mehr als nur Hautqualität betreffen.

Was alle drei Verfahren gemeinsam haben

Wirkweise

Stimulation, nicht Auffüllung

Anders als Filler bauen Biostimulatoren über Wochen Ihre eigene Substanz auf. Was Sie später sehen, ist Ihre Haut — nicht das Präparat.

Zeitachse

Geduld als Voraussetzung

Erste Veränderungen nach 4–6 Wochen, Endergebnis nach 3–6 Monaten. Wer ein Sofortergebnis sucht, ist hier falsch.

Sitzungen

Mehrere Schritte sind die Regel

Typisch sind 2–3 Sitzungen im Abstand von 4–6 Wochen. Hautqualität entsteht durch wiederholten Reiz, nicht durch einen einzigen Termin.

Indikation

Präventiv und korrektiv

Biostimulation wirkt gut präventiv — also bevor die Substanz deutlich nachgelassen hat. Späte Eingriffe sind möglich, aber mit geringerem Effekt.

Die Fragen, die Frauen vor der ersten Behandlung stellen

Werde ich „aufgespritzt“ aussehen?
Nein — das ist genau der Vorteil. Biostimulatoren wirken über Wochen, in dem Ihre eigene Haut aufgebaut wird. Es gibt keinen sichtbaren „Depot“-Effekt, kein Volumen, das plötzlich da ist. Mitmenschen bemerken, dass Ihre Haut frischer aussieht — aber niemand kann sagen, was sich geändert hat. Bei CaHA ist initial ein leichter Lifting-Effekt sichtbar, der dezent und natürlich wirkt.
Was wirkt bei mir am besten?
Das ist die Kernfrage des Beratungsgesprächs. Faustregel: PRP für feine Hautqualitätsschwäche und sensible Bereiche; Polynukleotide für Augenpartie und dünne Hautregionen; CaHA für Konturschwächen mit zusätzlichem Stimulationswunsch. Oft wird kombiniert — nicht aus Verkaufsinteresse, sondern weil die Verfahren unterschiedliche Schichten und Anteile der Hautalterung adressieren.
Wann sehe ich etwas?
Erste subtile Veränderungen nach 4–6 Wochen — die Haut wirkt etwas straffer, ebenmäßiger. Das Endergebnis zeigt sich nach 3–6 Monaten, weil neues Kollagen biologische Zeit braucht. Bei CaHA gibt es einen unmittelbaren leichten Volumeneffekt durch die Trägersubstanz, der nach 4–6 Wochen vom biostimulativen Effekt abgelöst wird.
Tut die Behandlung weh?
Die Mikroinjektionen sind mit feinen Nadeln, vergleichbar mit anderen Mikrostich-Verfahren. Für empfindliche Bereiche biete ich vorab eine Betäubungssalbe an. PRP und Polynukleotide sind in der Regel gut tolerierbar; CaHA kann je nach Injektionstiefe etwas mehr Druckgefühl auslösen. Als Facharzt für Anästhesiologie ist Schmerzarmut Teil meines fachlichen Selbstverständnisses.
Was ist mit Reversibilität? Kann ich das rückgängig machen?
Hier unterscheiden sich die drei Verfahren wesentlich. PRP und Polynukleotide sind nicht rückholbar im klassischen Sinne — sie verschwinden aber von selbst, weil sie nur ein Signal sind, kein Material. Was bleibt, ist Ihre eigene aufgebaute Substanz. CaHA baut sich über 12–18 Monate vollständig ab; es ist kein Hyaluronsäure-Filler und damit nicht durch Hyaluronidase auflösbar. Das ist ein wichtiger Punkt im Beratungsgespräch.
Wie viele Sitzungen brauche ich? Wie lange hält es?
Typischerweise 2–3 Sitzungen im Abstand von 4–6 Wochen für den Aufbau. Danach reichen Auffrischungen alle 6–12 Monate. CaHA-Effekte halten 12–18 Monate, PRP/Polynukleotide-Effekte 6–12 Monate — wobei die aufgebaute Hautqualität länger erhalten bleibt als das Präparat selbst, weil neue Substanz entstanden ist.
Was kostet eine Behandlung?
Biostimulative Behandlungen sind Selbstzahlerleistungen, abgerechnet nach GOÄ. Die Kosten hängen vom Verfahren, Areal und Aufwand ab. Da meist mehrere Sitzungen nötig sind, besprechen wir im Beratungsgespräch ein realistisches Gesamtkonzept — transparent vorab, ohne versteckte Folgekosten.
Warum jetzt einen Termin?
Hautqualität lässt sich aufbauen, solange die Haut noch ansprechbar ist. Je früher Sie das Signal setzen, desto mehr eigene Substanz wird entstehen — späte Eingriffe sind möglich, aber mit geringerem Effekt. Wer mit 35 oder 40 anfängt, in kleinen Schritten zu stimulieren, hat mit 50 eine andere Hautqualität als jemand, der wartet, bis das Defizit deutlich sichtbar ist.

Ihr unverbindliches Beratungsgespräch

Welches biostimulative Verfahren für Sie sinnvoll ist — oder ob ein anderer Weg besser passt — klären wir im persönlichen Gespräch.

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Kein „one-size-fits-all“

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Wissenschaftliche Grundlage

  • Alves R, Grimalt R (2018): Systematische Übersicht zur Wirksamkeit von PRP in der ästhetischen Dermatologie. PMID: 29404367
  • Cavallini M et al. (2017): Polynukleotide-basierte Hautregeneration — Wirkmechanismen und klinische Anwendung
  • Goldie K et al. (2018): CaHA in der Konturkorrektur — Biostimulation und Sofortwirkung. PMID: 30238532
  • Bohnert K et al. (2019): Langzeit-Kollagenneubildung nach biostimulativen Verfahren — histologische Evidenz

Verfahren im Überblick

Unten sehen Sie die einzelnen biostimulativen Behandlungen, die ich in der Praxis anbiete. Welches für Sie das passende ist, klären wir gemeinsam im Beratungsgespräch.

Diese Seite informiert allgemein über biostimulative Verfahren in der ästhetischen Medizin. Sie ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung. Aufklärung erfolgt gemäß § 8 MBO-Ä vor jeder Behandlung. Konkrete Präparate, Verfahrenswahl und Sitzungsanzahl werden im persönlichen Gespräch und nach ärztlicher Indikationsstellung festgelegt.

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Eigenbluttherapie (PRP)

Calcium-Hydroxylapatit (CaHA)